An dieser Stelle stellen wir in unregelmäßigen Abständen prominente und weniger prominente TIPP-KICK Spieler vor. Technisch hoch versiert, versorgt Bernd Weber fast die gesamte Deutsche TIPP-KICK Profi-Szene mit von ihm weiterentwickeltem Spielmaterial. Er ist Mitglied im IPP-KICK Verein PWR ´78 Wasseralfingen.

Ob kugelgelagertes, superpräzises Schussbein oder der Kicker, der komplett aus Edelstahl gefertigt ist - für Bernd Weber ist nichts unmöglich. Neben der technischen Weiterentwicklung kümmert sich Bernd um den Nachwuchsbereich im Verein. 

Name:

Bernd Weber

Alter:

47 Jahre

Wohnort:

Aalen

Beruf:

Dipl. Ing. (FH)

Lieblingsfußballclub:

Borussia Mönchengladbach

1. Wie begann das Kapitel „TIPP-KICK“ in Ihrem Leben und sind Sie mit TIPP-KICK groß geworden?

Sehr spät habe ich das erste Mal etwas von TIPP-KICK gehört. Kurz vor meinem 20. Geburtstag las ich morgens beim Frühstück etwas über TIPP-KICK in der Zeitung. Zufällig am selben Abend bei Freunden erzählte einer, dass sie am vergangenen Wochenende bei einem  TIPP-KICK Turnier teilgenommen haben. Natürlich interessiert daran haben wir am selben Abend einige Spiele auf einer Turnierplatte gemacht. Das Spiel hat mich fasziniert und ist mein großes Hobby geworden.

2. Wie beginnt Ihr Arbeitstag?

Morgens gegen 6.45 Uhr aufstehen, frühmorgendlicher Kampf beim gemeinsamen Frühstück mit Jonathan und Jakob um den Sportteil der Zeitung, unseren Kleinsten Julius im Kindergarten abliefern, ab ca. 8.00 Uhr im Büro, ........


3. Wie beginnt Ihre Freizeit?

Beruflich bedingt beginnt die Freizeit zumeist erst am Wochenende. Ausnahme davon ist der Mittwoch, an dem wöchentlich in unserem TIPP-KICK Vereinsheim das von mir betreute Jugendtraining stattfindet.
Die Freizeit am Wochenende hat auch fast immer etwas mit TIPP-KICK zu tun, entweder die Teilnahme an einem Turnier oder es steht ein Punktspiel an.

4. Haben Sie bei TIPP-KICK Spielen schon diskutiert und gestritten und gibt es einen Angstgegner?

Zurückblickend auf 27 Jahre aktiv TIPP-KICK als Sport betrieben wurde in dieser Zeit sicher auch viel diskutiert und gestritten.
Einen speziellen Angstgegner gibt es nicht, aber in den letzten Jahren bin ich doch jedes Mal wieder froh, wenn die Spiele gegen Norman Koch mit einem achtbaren Ergebnis enden.

5. Gibt es Spielverläufe, die Sie vorhersehen können?

In vielen Fällen schon, da man Stärken, Schwächen und Spielweise der meisten Gegner kennt. Spätestens nach den ersten Minuten eines Spieles kann man auch die aktuelle mentale Stärke des Gegners beurteilen und so den Spielverlauf gut einschätzen. Das heißt natürlich nicht, dass das Ergebnis schon vorher bekannt ist, aber die Beurteilung, ob es gut aussieht, eng wird oder aber ob man sich mit dem Versuch, ein passables Spiel abzuliefern, zufrieden geben muss, ist schon möglich.
Es gibt zudem Situationen, da kann man zur Halbzeit mit 2 – 3 Toren zurückliegen und weiß aber trotzdem ganz sicher, dass das Spiel noch gewonnen wird. Fast immer tritt dies dann auch so ein.

6. Was ist am TIPP-KICK am schönsten und ist es für Sie das Spiel der Spiele?

TIPP-KICK auf einer Turnierplatte als Sport betrieben ist ein faszinierendes Bewegungsspiel, das fast überall ausgeführt werden kann.

Dann ist da noch die tolle Gemeinschaft der vielen Aktiven im Deutschen TIPP-KICK Verband mit derselben Leidenschaft, die mit unendlich viel Engagement und Liebe die Vereine führen, Turniere, Ligaspielbetriebe und Meisterschaften durchführen, im Hintergrund die Verbandsarbeit organisieren, das offizielle Mitteilungsblatt des Verbands erstellen, ...
Ganz besonders zu erwähnen ist trotz der mehreren hundert Aktiven die familiäre Atmosphäre im Verband und es entstehen sehr schnell bundesweit und zum Teil auch international enge Freundschaften und Kontakte.
Faszinierend finde ich, dass meine Söhne ebenso Spaß am TIPP-KICK Spiel haben und ich mit Ihnen sehr viel Zeit bei unserem gemeinsamen Hobby verbringen kann. Besonderheiten sind dabei natürlich die zum Teil verlängerten Wochenenden mit meist privater Übernachtung bei TIPP-KICKern irgendwo im Bundesgebiet oder manchmal auch im Ausland. Dieses Jahr waren international zwei Vergleichskämpfe bei unseren Schweizer Sportkameraden angesagt und als besonderes Highlight konnte das erste Mal eine Mannschaft aus Amerika bewirtet werden.
Hinzu kommt noch, dass aufgrund meiner technischen Ausbildung viele Ideen entstanden sind, das Originalmaterial bezüglich Haltbarkeit, Funktion und Zuverlässigkeit zu verbessern. Schön ist es für mich, bei Turnierbesuchen zu sehen, dass sich viele dieser Ideen im Profibereich als Standard durchgesetzt haben.

7. Worin unterscheidet sich für Sie TIPP-KICK von anderen Spielen?

Für erfolgreiche Spiele auf anspruchsvollem Niveau sind extrem kompakte Anforderungen an die Kombination aus Konzentration, Schnelligkeit, Spieltaktik und Reaktionsvermögen erforderlich.

8. An welche TIPP-KICK Spiele erinnern Sie sich besonders gerne?

An die entscheidenden Spiele um den Aufstieg in die 1. Bundesliga (schon über 20 Jahre her), den Gewinn der Deutschen Pokalmeisterschaft gegen den damaligen Deutschen Mannschaftsmeister und an einige Endspielteilnahmen bei großen Turnieren.

9. An welche TIPP-KICK Spiele darf man Sie nicht erinnern?

An das Bundesligaspiel gegen Waltrop, wir sind als klarer Favorit angetreten, aber die durchgemachte tolle Nacht davor und die erstklassige Leistung der Waltroper haben uns die Chance auf die greifbare Deutsche Mannschaftsmeisterschaft gekostet.

10. TIPP-KICK ist eine ihrer Leidenschaften. Was noch?

Familie und Beruf.

11. Welches ist Ihr Lieblingsfußballverein und welches ist Ihr Lieblingsspieler?

Borussia Mönchengladbach, Netzer und Ballack.

12. Wen möchten Sie in nächster Zeit im TIPP-KICK unbedingt besiegen?

Grundsätzlich immer den nächsten Gegner, außer wenn es einer meiner 3 Buben oder einer  unserer Nachwuchsspieler ist. Und dann würde mich gegen Norman Koch schon mal wieder  ein Sieg freuen. 

13. Gibt es bei TIPP-KICK Spielern unterschiedliche Charaktere und zu welcher würden Sie sich bekennen?

Es gibt sehr wohl unterschiedliche Charaktere bei TIPP-KICK Spielern in der Bandbreite vom Lamm bis zum Wolf mit allen Schattierungen dazwischen. Mich selber würde ich an der Platte als aggressiv und ehrgeizig bezeichnen.

Danke für das Interview!