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An der Authentizität des Spiels ist nichts verändert worden, aber die Bälle und Tore werden seit dem Jahre 1954 auch aus Kunststoff hergestellt.

Größere Spielfelder und stabilere Spielpläne entstanden und auch eine schöne Spieluhr wurde in der Uhrenstadt Schwenningen produziert.

Im Jahre 1963 bezog die Firma Mieg ihr neues Produktionsgebäude im Industriegebiet Dickenhardt in Schwenningen. 


Spaß, aber auch Ernst

Mit dem Beginn der Fußball-Bundesliga (1963) wurden die Mannschaften auch als TIPP-KICK Spieler produziert (Bundesliga Top-Kicker). Im Jahre 1967 wurde ein bis dahin unbekannter junger Fußballspieler auf der neuen TIPP-KICK Verpackung abgebildet. Für nur 1.000 DM Honorar erhielt die Firma Mieg die Rechte am Namen und an der Abbildung des unbekannten Spielers Gerd Müller. Rechtzeitig zur WM 1974 in Deutschland konnten die Spiele mit TIPP-KICK Star-Kickern in den Farben der teilnehmenden Nationalteams nachgespielt werden.

Innovationen und ständige Verbesserungen rund um das TIPP-KICK Spiel mit seinem umfangreichen Zubehör gehören zur Tagesordnung. So wurden im Jahre 1978 textile Netztore eingeführt, bevor vier Jahre später der Star-Keeper - ein Torwart, der sich zusätzlich nach vorne hechten kann - Einzug hielt. In den 80-er und 90-er Jahren kommen bis zu fünf verschiedene Ausführungen des TIPP-KICK Spiels auf den Markt – für jede Zielgruppe eine.


Gute Zeiten, schlechte Zeiten

TIPP-KICK kann als "Fußball im Kleinen" bezeichnet werden. Dies gilt auch im besonderen aus wirtschaftlicher Sicht. Immer wenn "die Großen Probleme" hatten, dann spürten diese auch "die Macher des Kleinen".

Der Bundesligaskandal in den 70-er Jahren führte zu einem starken Einbruch der Verkaufszahlen und auch das schlechte Abschneiden bei Weltmeisterschaften wie z.B. 1978 in Argentinien („Die Schmäh von Cordoba) oder 1994 in den USA (Stefan Effenbergs unrühmlicher Auftritt und Abgang) wirkten sich negativ auf die Jahresbilanzen aus.

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