Ende der 90-er entstand in der Wirtschaft ein neuer Trend und damit ein für die Firma neues, lukratives Geschäftsfeld: TIPP-KICK Spiele werden vermehrt von Firmen als Werbegeschenke eingesetzt. Dieser Trend wurde durch die Perspektive der WM im eigenen Land 2006 noch verstärkt.

Die Marke TIPP-KICK besitzt einen sehr hohen Bekanntheitsgrad in Deutschland, Österreich und in der Schweiz. Traditionell wird das Spiel vor allem in diesen Ländern gespielt und verkauft. Im restlichen Europa ist die Verbreitung des Spiels noch ausbaufähig – auch weil es dort vereinzelt andere Fußballspiele auf dem Markt gab, die "in" waren. Einer der Hauptkonkurrenten von TIPP-KICK war das aus England stammende Spiel SUBBUTEO, deren Produktion jedoch im Jahre 2000 eingestellt wurde.

Vermehrte Anstrengungen, um in weiteren Ländern den Vertrieb des Spieles anzukurbeln, hat sich die Firma Mieg, die seit den 90-er Jahren in der 3. Generation, von Mathias und Jochen Mieg, geführt wird, zum Ziel gesetzt. 


Die Firma Mieg - die kleinste Spielwarenfirma Deutschlands

Durch das Problem der starken Nachfrageschwankungen hat die Firma Mieg viele Produktionsprozesse, die bis zum Jahre 1998 noch im Haus angesiedelt waren, an Zulieferer vergeben.

So wurden die Gießerei und die Kunststoffspritzerei ausgelagert. Die Kicker werden in einer 8 km entfernten Gießerei gegossen, die Kunststoffteile liefert eine Kunststoffspritzerei, die 300 m vom Firmensitz entfernt ist. Über 80 Prozent der Kicker und Torhüter werden in Tunesien bemalt.

Ab dem Jahr 2006 sollen zwei komplette Spiele in China gefertigt werden. Diese Spiele sollen in den geplanten neuen Exportmärkten in Südamerika und in Asien zum Einsatz kommen. Die Endkunden, aber auch der Spielwarenfachhandel darf sich auch in den kommenden Jahren über weitere Innovationen rund um das Kult-Spiel TIPP-KICK freuen.